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Siegel
Siegel Thomas Tibroni - Gründer Meravando
Diesel statt Schweröl?

Neue Abgasvorschriften für Kreuzfahrtschiffe ab 2020

10.07.2019

Ab 2020 gelten neue Abgasvorschriften für Kreuzfahrtschiffe. Um die Umwelt zu entlasten, ist der Einsatz von Schweröl als Treibstoff nur noch unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Reedereien suchen daher nach umweltfreundlichen Alternativlösungen.

Wie sehen die gesetzlichen Änderungen aus? Die Schifffahrtsbranche steht vor einer der größten Veränderungen seit vielen Jahren. Die UN-Schifffahrtsbehörde International Maritime Organization, kurz IMO, hat beschlossen, ab Januar 2020 anstatt der bisher erlaubten 3,5 % nun nur noch Treibstoffe mit einem maximalen Schwefelgehalt von 0,5 % zuzulassen.

Somit ist es den Reedereien nicht mehr möglich, ihre Schiffe wie bisher mit dem umweltbelastenden Schweröl zu nutzen. Bei Schweröl handelt es sich um ein Abfallprodukt, welches bei der Erdölverarbeitung entsteht. Gemischt mit Dieselöl kommt es als Treibstoff von Großdieselmotoren wie beispielsweise Schiffen zum Einsatz. Es steht insbesondere aufgrund seines hohen Schadstoffausstoßes in Form von Schwefel und Ruß in der Kritik.

Außerdem verbleiben meist Rückstände des Schweröls, sogenannter Schlamm, im Tank. Dieser kann zu einer verminderten Leistung der Schiffsmotoren führen. Um die Überfahrt der Schiffe nicht zu gefährden, entsorgen die Verantwortlichen die Überreste teilweise im Meer - ein massives Problem für die Umwelt.

Was müssen die Reedereien jetzt tun?

Die neuen Abgasvorschriften stellen die Reedereien in vielerlei Hinsicht vor Herausforderungen. In jedem Fall bedeuten die Änderungen Mehrkosten. Dabei haben diese verschiedene Optionen, um auch in 2020 ihre Schiffe fahren lassen zu dürfen. Einmal besteht die Möglichkeit, weiterhin Schweröl zu verwenden. Dies setzt jedoch eine spezielle Filteranlage, einen sogenannten Scrubber, voraus, der den Schwefel rauswäscht - vor allem eine Alternative für Kreuzfahrtschiffe.

Darüber hinaus können die Reedereien ihre Schiffe auch mit dem umweltfreundlicheren, verflüssigten Erdgas LNG betanken. Dafür ist allerdings zunächst eine Umrüstung notwendig. Alle Umbaumaßnahmen sorgen durch den zwischenzeitlichen Ausfall der Schiffe zum Ende des Jahres hin unter Umständen für Probleme bei der Transportkapazität, da die Dauer des Umbaus etwa ein bis zwei Monate beträgt. Die einfachste und derzeit bevorzugte Variante ist der Umstieg von Schweröl auf Marinediesel. Wie sich in den kommenden Monaten und Jahren allerdings die Preise entwickeln und wie es mit der Verfügbarkeit aussieht, bleibt abzuwarten.

Ebenfalls unvorhersehbar sind die Auswirkungen auf die globale Wirtschaft und das Wachstum in der Handelsbranche, denn die immensen Kosten der Reedereien könnten auf die Auftraggeber in Form von höheren Transportkosten zurückfallen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um Hersteller, die ihre Ware in andere Länder verschiffen.

Das Kreuzfahrtschiff Queen Mary 2 wird in der Werft generalüberholt

Was sind die Folgen für die Kreuzfahrtbranche?

Auch die Kreuzfahrtbranche bleibt natürlich nicht unberührt von den neuen Abgasvorschriften und den daraus resultierenden höheren Kosten. Dennoch sind derartige Regelungen für Reedereien in der Kreuzfahrt nicht vollkommenes Neuland. So gibt es bereits bestimmte Gebiete, Emission Control Areas (ECAs), in denen die Werte des Schadstoffausstoßes streng begrenzt sind - beispielsweise in der Ostsee und in Bereichen der Nordsee. Hier darf der Schwefelgehalt im Treibstoff ohnehin lediglich 0,1 % betragen.

In Häfen innerhalb der Europäischen Union gilt dies für den dortigen Aufenthalt, sofern dieser mehr als zwei Stunden in Anspruch nimmt. Möchte ein Schiff in die Antarktis, ist allein das Mitführen von Schweröl strafbar. Je nach Land können die Vorschriften demnach auch strenger ausfallen und betreffen nicht immer nur den Schwefel-, sondern beispielsweise auch den Stickoxidgehalt.

Ab Januar 2020 müssen die Kreuzfahrtreedereien nun darauf achten, grundsätzlich Treibstoff mit einem maximalen Anteil an Schwefel von 0,5 % zu verwenden. Je nach Route sind diese für die Einfahrt in die ECAs dazu angehalten, ebenso Treibstoff mit einem Schwefelgehalt von 0,1 % mitzuführen, zum Beispiel Schiffsdiesel.

Als besondere Schwierigkeit stellt sich die Treibstoff-Umstellung dar, da diese für die unterschiedlichen Gebiete bereits während der Fahrt stattfinden muss. Aufgrund der Zähflüssigkeit bedarf Schweröl einer starken Erhitzung. Soll die Umstellung auf Diesel erfolgen, müssen die Verantwortlichen die Maschinen runterkühlen. Um diese nicht zu beschädigen, ist das nur um zwei Grad pro Minute möglich. Somit gilt es, jeweils rechtzeitig mit dem Treibstoff-Wechsel zu beginnen.

Ein Schritt in die richtige Richtung

All dieser Mehraufwand kostet für die Reedereien viel Geld und führt sicherlich auch dazu, dass die Preise für Schiffsreisen künftig steigen. Als Anbieter für Kreuzfahrten sieht Meravando diese Entwicklung dennoch als einen Meilenstein in der Schifffahrt an - hin zu einer umweltfreundlicheren und auch für den Menschen gesünderen Kreuzfahrt.

Nicht umsonst hat Meravando sich dazu entschieden, einen langfristigen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten und gleichzeitig Kreuzfahrtbegeisterten ihre Traumreise zu ermöglichen. So kompensiert Meravando den CO2-Ausstoß jeder über das Portal gebuchten Schiffsreise mithilfe unseres Partners myclimate. Ohne zusätzliche Kosten für die Reisenden, spenden wir einen Anteil unserer Provision an ein Klimaprojekt in Afrika, welches den Kohlendioxid-Ausstoß vor Ort reduziert und die Lebensbedingungen der Einwohner verbessert.

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