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Siegel
Siegel Thomas Tibroni - Gründer Meravando
Klimaneutrale Kreuzfahrt

So sieht das Kreuzfahrtschiff der Zukunft aus

10.07.2019

Die Kreuzfahrtbranche gilt als umweltschädigend. Grund ist der hohe Schadstoffausstoß der Kreuzfahrtschiffe, die größtenteils noch mit dreckigem Schweröl fahren. Auch das jährliche Ranking des Umweltverbandes NABU stellt der Branche kein gutes Zeugnis aus. Dabei hat diese schon längst Wege eingeschlagen, die Schiffe klimaneutraler zu gestalten.

Nur ein einziges Kreuzfahrtschiff verzichtet auf giftiges Schweröl und schont damit die Umwelt. Zu diesem vernichtenden Urteil kommt der Umweltverband NABU in seinem Kreuzfahrtranking 2018. Das soll nicht so bleiben, denn allmählich findet ein Umdenken in der Kreuzfahrtbranche statt. Dabei reagieren die Reedereien neben dem eigenen Bestreben nach mehr Umweltschutz auch auf eine neue Gesetzeslage, die den Gebrauch von Schweröl als Kraftstoff ab 2020 stark einschränkt. Doch welche klimaverträglichen Alternativen bieten sich an? Und wie sieht ein modernes Kreuzfahrtschiff aus?

Fischabfälle als umweltfreundlicher Treibstoff

TUI geht mit seiner “Mein Schiff”-Flotte den Weg der Abgasreinigung. Dabei hat die Reederei zum Beispiel auf der “Mein Schiff 3” sogenannte Scrubber im Einsatz. Das sind Filteranlagen, die einen Großteil der Rußpartikel aus den Abgasen filtern sowie Schadstoffe durch die Besprühung mit Chemikalien binden. Die “Mein Schiff 3” fährt allerdings noch mit herkömmlichem Schweröl, was trotz der Scrubber-Technologie eine hohe CO2-Belastung mit sich bringt.

Der norwegische Anbieter Hurtigruten setzt lieber auf Hybridschiffe. Diese speisen ihre Energie sowohl aus einem Dieselmotor als auch aus einer Batterie. Im Jahr 2019 lief mit der MS Roald Amundsen das erste Kreuzfahrtschiff dieser Art aus. Allerdings kann der Akku an Bord das Schiff lediglich circa 45 bis 60 Minuten mit Strom versorgen. Danach erfolgt die Umschaltung auf Dieselantrieb. Immerhin reicht dies laut Hurtigruten aus, um den Kohlendioxid-Ausstoß bei den Expeditionsfahrten um 20 % zu senken.

Zukünftig plant die norwegische Reederei, ihre Schiffsflotte mit einem Gas-Hybrid-Antrieb auszustatten. Dieser verbrennt zum einen schadstoffärmeres Flüssiggas, auch bekannt als LNG (Liquefied Natural Gas). Zum anderen kommt Bioflüssiggas zum Einsatz, das sich zum Beispiel recht unkonventionell durch Fischabfälle gewinnen lässt.

Ist Flüssiggas der neue Heilsbringer?

Komplett auf LNG setzt hingegen AIDA. Die zur Carnival Corporation gehörende Reederei brachte im August 2018 mit der AIDAnova das erste komplett von Flüssiggas angetriebene Kreuzfahrtschiff auf den Markt. Laut Angaben AIDAs verringert sich der CO2-Ausstoß verglichen mit einem herkömmlichen Schwerölantrieb um 20 %, der Stickoxidausstoß um 80 %. Das Flüssigerdgas durchläuft vor der Verflüssigung eine zusätzliche Säuberung. Außerdem verflüchtigt es sich beim Austreten und ist weniger entzündlich.

Die Nutzung von Flüssiggas als Alternative zu Schweröl oder Diesel klingt nach einer zukunftsfähigen und klimafreundlichen Lösung. Sie hat aktuell jedoch einen Haken: die fehlende Infrastruktur. Denn für die AIDAnova gibt es kaum Häfen, in denen sie Flüssiggas tanken kann. Daher befördert ein - ebenfalls mit LNG betriebener - Tankfrachter die nötige Ladung erst zum Vorzeigeschiff. Hinzu kommt, dass Flüssiggas auf mindestens -161°C heruntergekühlt werden muss, damit es lagerbar ist. Das benötigt zusätzliche Energie und zeigt, wie die fehlende Infrastruktur die CO2-Einsparung langsam auffrisst.

Auch die Häfen stehen in der Verantwortung

Fakt ist: nicht nur bei den Reedereien, sondern auch bei den Häfen selbst muss ein Umdenken stattfinden. Zum einen benötigen zukunftsfähige Antriebe eine Möglichkeit, die Reserven aufzuladen. Zum anderen sollten die Häfen den Landbetrieb der Kreuzfahrtschiffe sicherstellen können.

Noch zu wenige Häfen bieten den Kolossen die Möglichkeit einer Versorgung mit Landstrom, welcher für Elektrizität, Boardgastronomie und Co. bitter benötigt wird. Die Folge: Zahlreiche Reedereien lassen im Hafenbecken einfach den Dieselmotor laufen, damit ihnen nicht der Strom ausgeht. So entstehen dort zusätzliche Belastungen.

Um möglichst klimaneutral zu reisen, sollte die Kreuzfahrtbranche nicht nur alternative Brennstoffe ausprobieren, sondern erneuerbare Energien als Antriebsform weiter erforschen. Wichtig ist hier zum Beispiel die Forschung im Bereich der Wasserstoffantriebe, wie sie bereits in der Flugbranche vorangetrieben wird.

Fazit: Ein richtiger, wenn auch noch weiter Weg

Bis die ersten Kreuzfahrtschiffe mit Brennstoffzellen vom Band laufen, gehen allerdings noch einige Jahre ins Land. Ein Umdenken in Bezug auf die Klimabelastung findet bereits jetzt statt - nicht nur bei den Reedereien, sondern ebenfalls bei den Reisenden.

Auf Meravando.de unterstützen wir dies, indem wir beispielsweise klimaverträgliche Schiffe über denen mit schlechter CO2-Bilanz anzeigen. Zusätzlich kompensieren wir den CO2-Ausstoß jeder bei uns gebuchten Schiffsreise ohne Mehrkosten für die Reisenden, indem wir einen großen Teil unserer Provision an ein Klimaprojekt in Kenia spenden.

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